CETA-Check 2.0 gestartet: Jetzt müssen EU-Abgeordnete Farbe bekennen

Stop TTIP Europäische Initiative
Pressemitteilung
Berlin, 8 November 2016

CETA-Check 2.0 gestartet: Jetzt müssen EU-Abgeordnete Farbe bekennen
Bürger*nnen fordern ihre Vertreter*innen auf, CETA abzulehnen

Nach der Unterzeichnung durch die Regierungen muss CETA nun im Europaparlament diskutiert und abgestimmt werden. Die Abstimmung findet Ende 2016 oder Anfang 2017 statt.

Heute startet die neue Phase der europäischen Online-Kampagne CETA-Check. EU-weit haben Bürger*innen die Möglichkeit ihre EU-Abgeordneten aufzufordern CETA abzulehnen. Sie erhalten ebenso eine praktische Anleitung, wie sie mit ihren Abgeordneten persönlich in Kontakt treten können. Der “CETA-Check” wird von der europäischen Allianz “Stop TTIP” koordiniert, die von über 500 Organisationen unterstützt wird.

„Unserer Regierungen haben CETA abgesegnet, ohne sich mit den Sorgen der Bürger*innen ernsthaft auseinanderzusetzen. Deswegen ist es wichtig, dass wir nun unsere Vertreter*innen im EU-Parlament in die Pflicht nehmen, damit sie sich klar gegen CETA aussprechen“, erklärt Karl Bär, Handelsexperte am Umweltinstitut München und Sprecher des Stop-TTIP Bündnisses.

„CETA enthält Sonderklagerechte für Konzerne, bedroht Umwelt-, Sozial- und Lebensmittelstandards und sieht demokratisch nicht kontrollierte Institutionen vor. Die EU-Abgeordneten dürfen dieses gefährliche Abkommen nicht durchlassen“ ergänzt Wiebke Schroeder, Senior Campaignerin der internationale Verbraucherschutzorganisation SumOfUs.

Die erste Aktion der europäischen Plattform „Stop TTIP“ war die selbstorganisierte europäische BürgerInneninitiative gegen CETA und TTIP, die von rund 3,5 Millionen Menschen unterschrieben wurde.

Homepage:
www.cetacheck.eu
Trailer:
https://youtu.be/7qItSbJHVDw